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Interessant ist zu diesem Thema auch das Kapitel Kaninchenstall - Größe auf www.kaninchenstall.info.
Folgende Maßangaben werden für Freilaufgehege empfohlen bzw. haben sich bisher in der Praxis bewährt:
Bodenfläche / Grundfläche
Die Bodenfläche (Grundfläche) sollte pro Zwergkaninchen mindestens 1qm betragen, besser sind 2qm, bei größeren Rassen entsprechend mehr.
Aktive Zwerge
Die kleineren Zwergkaninchen haben jedoch in der Regel einen stärkeren Bewegungsdrang und benötigen deshalb auch annähernd so viel Platz wie ihre größeren Artgenossen.
Je größer desto besser
Je größer das Freilaufgehege ist, desto wohler fühlen sich natürlich die Kaninchen.
Nervende Hasenjagd
Ein Problem für den Kaninchenhalter kann dabei sein, dass es mit zunehmender Gehegegröße immer schwieriger wird, die Tiere einzufangen, wenn diese sich nicht greifen lassen wollen.
Allzu schnell gewöhnen sich die „Angsthasen“ das (natürliche) Fluchtverhalten gegenüber dem Menschen wieder an. So kann die „Hasenjagd“ leicht zum unliebsamen Ritual für den Kaninchenhalter werden.
Seitenwände
Als Höhe für die Seitenwände werden häufig 60cm empfohlen, damit man noch gut darübersteigen kann.
Hochspringen möglich
Je nach Kaninchenrasse (Größe/Ohren) ist dabei jedoch zu berücksichtigen, dass die Kaninchen hochspringen und mit aufgestellten Ohren Männchen machen können, ohne gegen die Gehege-Abdeckung zu stoßen.
Begehbares Freilaufgehege
Soll das Freilaufgehege höher (begehbar) sein, so sind dementsprechend Türen oder Pforten in den Seitenwänden sinnvoll, durch die der Kaninchenhalter einfachen Zugang in das Gehege-Innere hat.
Flache Freilaufgehege
Ist das Freilaufgehege flach und nicht begehbar, erfolgt der Zugang über eine aufklappbare Gehege-Abdeckung.
Maschenweite des Gitters
Vgl. zu diesem Thema auch das Kapitel "Hasenstall-Gitter" auf www.mein-hasenstall.de.
Bei der Maschenweite des Gitters geht es nicht nur darum, dass die Kaninchen nicht aus dem Freilaufgehege heraus gelangen können.
Schutz vor Eindringlingen
Vor allem geht es darum, dass keine ungewünschten Eindringlinge hinein können, wie zum Beispiel Wiesel, Marder, Ratten oder Mäuse.
Maschenweite
Sollte die Maschengröße höchstens 19mm betragen. Mit diesem Maß ist es auch noch einfach, Drahtgitter zu bekommen, bei die Dicke des Drahtes auch noch ausreichend Sicherheit gewährleistet.
Drahtstärke
Ist der Draht zu weich oder zu dünn (dünner als 1,2mm), so kann er zum Beispiel von einem Marder durchgebissen werden.
Geeignete Gitter
Aufgrund der Durchbissgefahr ist das als „Kaninchendraht“ bekannte Sechskantgeflecht nicht wirklich für den Gehegebau geeignet.
Auch der mit Kunststoff ummantelte Gitterdraht ist nicht so gut geeignet, weil die Kaninchen die Ummantelung leicht abnagen und dann ist der blanke Strahl dem Wetter ausgesetzt und rostet.
Volierendraht
Hier sollte man eher nach „Volierendraht“ oder ähnlichem soliden und vor allem gut verzinktem Material Ausschau halten.
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